{"id":729,"date":"2019-09-12T18:39:45","date_gmt":"2019-09-12T16:39:45","guid":{"rendered":"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/?p=729"},"modified":"2019-09-12T18:39:45","modified_gmt":"2019-09-12T16:39:45","slug":"plastic-free-fur-dummies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/plastic-free-fur-dummies\/","title":{"rendered":"Plastic Free f\u00fcr Dummies"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-734 alignnone img-responsive\" src=\"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/plasticfree_DE.jpg\" alt=\"\" width=\"1072\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/plasticfree_DE.jpg 1754w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/plasticfree_DE-300x153.jpg 300w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/plasticfree_DE-768x392.jpg 768w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/plasticfree_DE-1024x523.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 1072px) 100vw, 1072px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn du dich bei all den neuen Tendenzen rund um <em>plastic free<\/em> nicht zurecht findest, bleib ruhig! Wir von #selfpackaging m\u00f6chten dir weiterhelfen. In einem Umfeld wachsenden Interesses an Recycling und Erhaltung unseres Planeten m\u00fcssen sich sowohl Unternehmen als auch Verbraucher den neuen Entwicklungen anpassen.<\/p>\n<p>Wir alle sind f\u00fcr den Schutz unseres Planeten verantwortlich!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wir leben umzingelt von Kunststoffverpackungen, aber hast du schon einmal dar\u00fcber nachgedacht, was Kunststoff eigentlich ist und wie er entsteht? <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kunststoff ist ein Material, das gr\u00f6\u00dftenteils bei der Roh\u00f6l-Destillation erzeugt wird. Es wird mittels Polymerisation von Erd\u00f6lerzeugnissen und Erdgas gewonnen.<\/p>\n<p>Kunststoff wird heutzutage meist f\u00fcr Beh\u00e4lter und Verpackungen, Konsumg\u00fcter, Textilien oder in der Elektrobranche verwendet. Der massive Einsatz dieses Materials bringt ernsthafte globale Probleme mit sich.<\/p>\n<p>Eine Studie von 2015 hat gezeigt, dass wir 8,3 Billionen metrische Tonnen an Kunststoffabf\u00e4llen erzeugt haben. Und von all diesen Abf\u00e4llen wurden nur 9 % recycelt und nur 12 % verbrannt. Davon bleiben 79 % \u00fcbrig, welche letztendlich unsere Weltmeere, Naturreservate, etc. verschmutzen. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass es \u00fcber 400 Jahre braucht, bis sich Kunststoff komplett zersetzt.<\/p>\n<p>Diese Zahlen werden nicht weniger, sondern steigen tagt\u00e4glich und stellen eine globale Alarmsituation dar. Wir m\u00fcssen uns dessen bewusst werden und auf umweltfreundlichere Alternativen setzen, wie Karton f\u00fcr die Verpackung von Produkten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leitfaden f\u00fcr das \u00dcberleben!<\/strong><\/p>\n<p>Lass dich nicht t\u00e4uschen, mehr als 90 % aller Kunststoffe werden nicht recycelt. Deshalb erkl\u00e4ren wir dir im folgenden Abschnitt auf einfache Weise die unterschiedlichen Kunststoffarten, sowie deren Eigenschaften und Anwendungen. Nachdem du den Artikel gelesen hast, wirst du ein Experte auf dem Gebiet sein!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-731 alignnone img-responsive\" src=\"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sin-ti\u0301tulo-4.png\" alt=\"\" width=\"777\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sin-ti\u0301tulo-4.png 886w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sin-ti\u0301tulo-4-300x200.png 300w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sin-ti\u0301tulo-4-768x512.png 768w\" sizes=\"(max-width: 777px) 100vw, 777px\" \/><\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ist Kunststoff recyclebar<\/strong><strong>?<\/strong><\/p>\n<p>Nicht alle Kunststoffe k\u00f6nnen recycelt werden und die Verfahren sind meist komplex. Um zu wissen, ob das Material recyclebar ist oder nicht, sollten wir einen Blick auf die Code-Nummer des Dreiecksymbols werfen, welche den genauen Kunststofftyp kennzeichnet. Die unterschiedlichen Bezeichnungen sind:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong>PET<\/strong> (Polyethylenterephtalat). Dieser Kunststoff wird vor allem bei Lebensmitteln verwendet und ist in Wasserflaschen, \u00d6lflaschen, etc. zu finden. Er ist leicht und recyclebar.<\/li>\n<li><strong>HDPE <\/strong>(Polyethylen hoher Dichte). Dieser Kunststoff ist \u00e4u\u00dferst unempfindlich gegen Hitze und K\u00e4lte. Er wird h\u00e4ufig f\u00fcr Milchflaschen und Kanister verwendet. Er l\u00e4sst sich f\u00fcr verschiedene Anwendungen wiederverwerten, wie etwa f\u00fcr die Herstellung von Rohrleitungen, Gartenm\u00f6beln, etc.<\/li>\n<li><strong>PVC<\/strong> (Polyvinylchlorid). PVC ist in Putzmittelflaschen, Spielzeug und Baumaterialien zu finden. Nach dem Recycling kann es f\u00fcr Boden- und Wandbel\u00e4ge verwendet werden.<\/li>\n<li><strong>LDPE<\/strong> (Polyethylen niedriger Dichte). Er wird haupts\u00e4chlich f\u00fcr Einkaufst\u00fcten, Lebensmittelverpackungen, etc. verwendet. LDPE wird auch h\u00e4ufig f\u00fcr Beh\u00e4lter und Papierk\u00f6rbe wiederverwertet.<\/li>\n<li><strong>PP<\/strong> (Polypropylen). Dieser Kunststoff ist in Joghurtbechern und Strohhalmen zu finden. Nach dem Recycling kann er f\u00fcr Batteriekabel, Besen, Tabletts\u2026 verwendet werden.<\/li>\n<li><strong>PS<\/strong> (Polystyrol). Dieser Kunststoff wird f\u00fcr Verpackungen von Hamburgern der Fast-Food- Restaurants verwendet. Das Material ist schadstoffreich und nicht wiederverwendbar.<\/li>\n<li>Andere Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Zu dieser letzten Gruppe geh\u00f6ren Materialien wie <strong>PC<\/strong> (Polycarbonat). Diese k\u00f6nnen in der Regel nicht oder nur schwer recycelt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-730 img-responsive\" src=\"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/22Sin-ti\u0301tulo-4.png\" alt=\"\" width=\"886\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/22Sin-ti\u0301tulo-4.png 886w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/22Sin-ti\u0301tulo-4-300x63.png 300w, https:\/\/selfpackaging.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/22Sin-ti\u0301tulo-4-768x162.png 768w\" sizes=\"(max-width: 886px) 100vw, 886px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Und wie funktioniert das Recycling von Kunststoffen? <\/strong><\/p>\n<p>Dies kann auf 3 verschiedene Arten erfolgen. Eine Methode ist die Wiederverwertung, d. h. der Kunststoff wird f\u00fcr die Herstellung neuer Produkte verwendet (zum Beispiel durch Recycling von PET-Flaschen f\u00fcr neue Flaschen aus demselben Material), eine andere Methode ist die Wiederverwertung von Kunststoff f\u00fcr die Herstellung anderer Produkte (PET-Kunststoff f\u00fcr die Herstellung von Textilien) und die dritte M\u00f6glichkeit ist die Aufspaltung der Kunststoffpolymere in Monomere, um neue Polymere zu erhalten. Diese Methode wird jedoch nur selten angewendet, da sie sehr kostspielig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was hindert uns daran, Kunststoff zu recyceln?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kunststoff kann zwar recycelt werden, jedoch gibt es viele Hindernisse bei der Durchf\u00fchrung.<\/p>\n<ol>\n<li>Es gibt eine gro\u00dfe Vielfalt von Kunststoffen, weshalb es schwierig ist, jeden einzelnen zu recyceln.<\/li>\n<li>In Kunststoffverpackungen finden sich auch andere Elemente wie Farbstoffe und Metalle, die nicht von Kunststoff getrennt werden k\u00f6nnen, sodass ein Recycling nicht m\u00f6glich ist.<\/li>\n<li>Qualit\u00e4tsverlust: Bei jedem Recyclingverfahren verliert der Kunststoff an Eigenschaften im Vergleich zum Ausgangsmaterial. Diese sind einige der Hindernisse, damit Kunststoff recycelt werden kann.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass Kunststoffverpackungen je nach Typ zwar recycelt werden k\u00f6nnen, aber in den meisten F\u00e4llen wird dies nicht gemacht. Lediglich 9 % des Gesamtaufkommens der Kunststoffabf\u00e4lle werden recycelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Biokunststoffe, woher stammen sie?<\/strong><\/p>\n<p>Ihr Ausgangsstoff ist nicht Roh\u00f6l, sondern sie werden aus pflanzlichen \u00d6len, Zucker oder St\u00e4rke gewonnen. F\u00fcr die Herstellung werden Lebensmittel wie Kartoffel, Zuckerrohr, Mais, Soja, etc. verwendet. Dieser Kunststofftyp entspricht derzeit 1 % der weltweiten Kunststoffproduktion.<\/p>\n<p>Viele Menschen glauben, dass sie biologisch abbaubar sind, da sie ja die Vorsilbe \u201eBio\u201c verwenden, was anzeigt, dass ihre Herkunft pflanzlicher Art ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie biologisch abbaubar sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alles nur Vorteile, oder nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Einer der gr\u00f6\u00dften Vorteile dieses Kunststofftyps ist sicherlich, dass er aus erneuerbaren Quellen wie Pflanzen stammt. Somit werden wesentlich weniger Treibhausgase erzeugt, was zum Schutz unserer Erde beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Allerdings f\u00fchren die hohen Produktionskosten dazu, dass seine Einf\u00fchrung in unseren Alltag nicht zu 100 % durchf\u00fchrbar ist. Auch wenn Biokunststoffe anfangs als eine gute Alternative erscheinen m\u00f6gen, so lassen sie das Panorama in Bezug auf traditionelle Kunststoffe gewiss nicht besser werden. Derzeit verf\u00fcgen wir nicht \u00fcber die f\u00fcr das Recycling notwendigen Strukturen f\u00fcr Sortierung und Verwertung von Abf\u00e4llen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist kompostierbarer Kunststoff?<\/strong><\/p>\n<p>Das Kompostieren ist ein Verfahren, bei dem organische Stoffe in nat\u00fcrlichen D\u00fcnger umgewandelt werden. Kompostierbare Materialien zersetzen sich und erzeugen Kohlenstoff, Wasser, anorganische Verbindungen und Biomasse, ohne giftige R\u00fcckst\u00e4nde zu hinterlassen.<\/p>\n<p>Wenn du bei einer Verpackung siehst, dass sie aus kompostierbarem Kunststoff ist, musst du beachten, dass diese ausschlie\u00dflich in industriellen Kompostieranlagen wiederverwertet werden. Dort werden die Kunststoffe unter spezifischen Voraussetzungen verarbeitet. Dabei handelt es sich nicht um ein Verfahren, dass wir mal einfach so bei uns zu Hause im Garten durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Methode ist optimal, aber derzeit existieren nur wenige industrielle Recyclinganlagen, was die ganze Sache erschwert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Habt ihr alles verstanden? <\/strong><\/p>\n<p>Es gibt viele verschiedene Kunststoffarten und unterschiedliche L\u00f6sungen, die allm\u00e4hlich in unseren Alltag eingef\u00fchrt werden. Aber wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass Kunststoff ein toxisches Material ist, welches sich erst nach \u00fcber 400 Jahren vollst\u00e4ndig abbaut und unseren Planeten mit Kunststoffabf\u00e4llen verschmutzt. Deshalb m\u00f6chten wir euch alle dazu ermuntern, nachhaltigere und umweltfreundlichere Alternativen zu nutzen und zum Beispiel Stofftaschen oder Kartonpackungen zu verwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wenn du dich bei all den neuen Tendenzen rund um plastic free nicht zurecht findest, bleib ruhig! Wir von #selfpackaging m\u00f6chten dir weiterhelfen. In einem Umfeld wachsenden Interesses an Recycling und Erhaltung unseres Planeten m\u00fcssen sich sowohl Unternehmen als auch Verbraucher den neuen Entwicklungen anpassen. Wir alle sind f\u00fcr den Schutz unseres Planeten verantwortlich! 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